Ein tagelanger Stromausfall, ein großflächiges, extremes Unwetter oder eine Trinkwasserverunreinigung. Dies sind Ereignisse, die unter Umständen das Besetzten der Führungsstaffel oder des Verwaltungsstabs der Stadtverwaltung nötig machen.
Am Freitag den 08.05.2026 übte die Führungsstaffel der Feuerwehr Schifferstadt, gemeinsam mit der Führungsstaffel der Feuerwehr Böhl-Iggelheim, der technischen Einsatzleitung des Rhein-Pfalz-Kreises, sowie den Verwaltungsstäben beider Kommunen genau diese Szenarien.
Bei der Übung wurde nicht nur eines der möglichen Szenarien simuliert. Es wurde angenommen, dass Schifferstadt von einem extremem Unwetter heimgesucht wird. Ein langer Stromausfall, eine Trinkwasserverunreinigungen und der Fund einer Fliegerbombe wurden in einem Zeitraum von simulierten 72 Stunden geprobt.
Die Übungsleitung hielt für alle Beteiligten besondere und überraschende Ereignisse bereit, an die man bei diesen Szenarien denken muss. So kam es beispielsweise zu Plünderungen, Unruhen, Bränden im Stadtgebiet, medizinischen Notfällen, dem Besuch wichtiger Landespolitiker aber auch Anfragen von Bauern, deren Kühe gemolken werden müssen, da die Maschinen ausgefallen waren.
Eine wirkliche spannende Übung mit vielen Überraschungen, die von Landrat Volker Knörr, Bürgermeisterin Ilona Volk und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Rhein-Pfalz-Kreises Rainer Schädlich begleitet wurde. Geleitet wurde die Übung von JS Beratung unter der Leitung von Jörg Schrömges.
Alle Beteiligten zogen ein positives Fazit. Ein Systemtest wie dieser soll künftig jährlich stattfinden.









